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Tapeten Quer-Tapezieren leicht gemacht

10.10.2015 12:26

Immer öfter ist zu beobachten, dass Tapeten mehr Anwendungsbereiche bedienen als die, für die sie ursprünglich vorgesehen waren. So bleiben auch kreative Klebetechniken davon nicht unbetroffen.  Dadurch entstehen neue und vor allem individuelle Wandgestaltungen, welche die Raumwirkung eines Wohnraumes auffrischen können. Angefangen mit Borten, die gezielte Akzente setzen, bis hin zu kombinierten Tapeten-Designs, die in Verbindung zueinander ein kunstvolles Gesamtbild entstehen lassen. Inspirationen kommen dabei von bekannten Designer oder den Tapetenherstellern selbst. Ist eine Idee erst einmal aufgeschnappt, geht es ans nachmachen. Nur wie? Auf den Fotos oder im TV sah das doch nicht so schwer aus. Ist es auch nicht, wenn die richtigen Vorbereitungen getroffen werden. Einige Tapezierverfahren weichen von der normalen Herangehensweise ab und erfordern andere Vorkehrungen die getroffen werden müssen. 

Betrachten wir einmal das Thema Quer-Tapezieren. Wieso müssen Tapeten immer senkrecht von oben nach unten tapeziert werden, wenn diese in der Waagerechten einen ganz besonderen Charme entwickeln können? Gewiss, nicht jede Tapete ist für das Quer-Tapezieren geeignet. Doch welche es sind ist schnell herausgefunden. Zum einen lohnt sich der Blick auf den Tapeten-Einleger. Oftmals ist darauf ein Symbol zu finden, das Auskunft darüber gibt, ob eine Tapete quer tapeziert werden kann oder nicht. Auch wenn dieses Symbol nicht auf dem Einleger zu finden ist lässt sich einfach erkennen, ob die Tapete in der Waagerechten als „Hingucker“ oder eher „Abschrecker“ wirkt. Zum Beispiel lassen sich Streifentapeten und Holz-Optik Tapeten hervorragend Quer-Tapezieren. Natürlich entscheiden am Ende die persönlichen Präferenzen und die eigenen Vorstellungen, welche Tapete für das Tapezierprojekt verwendet werden soll. 

Die Vorbereitung für das Tapezieren ähnelt der, zum senkrechten Tapezieren. Die richtige Werkzeugwahl und eine vernünftige Vorbehandlung des Untergrunds sind entscheidend für ein perfektes Tapezierergebnis. Kommen wir aber nun zu den wesentlichen Unterschieden. Im Prinzip müssen dabei sechs Dinge beachtet werden: 1. Der Tapetenkleister muss in einer etwas festeren Form angerührt werden, damit dieser eine stärkere Klebekraft entwickeln kann und die Tapete fest an der Wand hält. 2. Während der Kleister zieht, kann die Breite der Wand ausgemessen werden, um die Tapetenbahnen auf die richtige Länge schneiden zu können. 3. Die zugeschnittenen Tapetenbahnen werden dann auf links eingerollt, sodass das Verkleben an der Wand vereinfacht wird. 4. Durch diese Vorgehensweise können jedoch keine Tapeten verwendet werden, die vor dem Verkleben eine Weichzeit benötigen, da der Kleister sonst beim Aufrollen auf das Tapeten-Design gerät und unerwünschte Flecken hinterlässt. 5. Die vorbehandelte Wand wird nun mit dem Tapetenkleister in waagerechter Form gleichmäßig bestrichen und die Tapetenbahnen anschließend darüber abgerollt. Nach jeder verklebten Bahn muss geprüft werden, ob die Tapete nicht verrutscht ist und gerade an der Wand anliegt. 6. Es empfiehlt sich oben an der Wand anzufangen und sich Bahn für Bahn nach unten zu arbeiten.

Tapete Erismann Vertiko 6746-15Tapete AS Creation Wood'n Stone 7088-23Tapete Erismann Edito 6776-10

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